Konzert des MV Odenheim 2018 Musikverein Odenheim

Wie in jedem Jahr verwöhnte der Musikverein Odenheim bei seinem großen Jahreskonzert auch heuer wieder seine Gäste in der voll besetzten Mehrzweckhalle mit einem tollen und abwechslungsreichen Programm. Noch vor der Begrüßung durch den Vorstand Jürgen Weiß, der sich unter anderem bei Bürgermeister Geider und Ortsvorsteher Rinck für deren Besuch bedankte, begann das Jugendorchester unter der Leitung von Carolin Fuchs mit „Follow the beat“ sehr schwungvoll das Programm. Danach ging es in die Welt der Film-Musik. Mit „Hobbits Dance and Hymn“ des Holländers Johan de Meij interpretierte das Orchester nun unter der Leitung von Yannick Dewald zwei der Themen aus dem fünften und letzten Satz von „Der Herr der Ringe“. Auch das (eigentlich) letzte Stück war dann wieder eine Film-Musik. Dieses Mal handelte es sich um die Titelmelodie zu „Frozen“ („Die Eisprinzessin – völlig unverfroren“), wobei Lisa Dezenter zeigte, dass sie nicht nur an der Klarinette einiges zu bieten hatte, sondern auch als Sängerin die Massen begeistern kann. Das Publikum war danach von der Darbietung des Ensembles so begeistert, dass dieses nicht um eine Zugabe herumkam und mit dem „Uptown Funk“ von Bruno Mars einen fetzigen Schlußpunkt unter seinen Teil des Abends setzte. Dann war das große Blaßorchester an der Reihe und startete gleich mit der Overtüre zu „Orpheus in der Unterwelt“, bei der vor allem der Can-Can am Ende wohl zu den bekanntesten Melodien überhaupt gehört. Mit „drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ wurde es jetzt „märchenhaft“. Das Stück aus einem der berühmtesten Filme überhaupt wurde unter der Leitung von Mirjam Auderer-Meixner derart toll interpretiert, dass sich das Publikum zeitweise regelrecht in die Märchenwelt versetzt fühlte. Nach der Polka „ein halbes Jahrhundert“ des Schweizers Very Rickenbacher und einer gut zwanzig minütigen Pause ging es dann musikalisch über den „großen Teich“. In der tollen, opulenten Overtüre „The Redwoods“ ging es um die größten Bäume der Welt, die vor allem in den USA und in Kanada zu bewundern sind. Mit den Titelmelodien des der ältesten und erfolgreichsten deutschen Krimireihe, natürlich der „Tatort“, sowie den bekanntesten Titelmelodien aus der „James Bond“-Reihe setzte das Orchester – immere wieder unterlegt von tollen Bildern, die mit Hilfe eines Beamers den Zuhörern parallel gezeigt wurden – sein abwechslungsreiches Programm fort. Für die Titelmelodie zu „Schindlers Liste“, einem Film von Stephen Spielberg aus den 90ern ließ man siche etwas ganz besonderes einfallen. Mit Ivan Trushkou an der Violine durfte man zum ersten Mal überhaupt einen Gastmusiker begrüßen. Der schwungvolle Abschluss machte dann „El Cumbanchero“, ein feurig spritziges Stück des Puerto-Ricaners Rafael Hernandes, das weltweiten Ruhm genießt und sicher jeder schon einmal gehört hat. Doch auch hier ging am Ende nichts ohne Zugabe, und so wurde zum endgültigen Schluß der Radetzky-Marsch und (erneut) der Can-Can aus „Orpheus in der Unterwelt“ zum besten gegeben. Der Vorstand des Vereines bedankte sich bei allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung sowie den Gästen für ihr Kommen und lud gleichzeitig alle zum Advendsliederspielen und zum nächsten großen Jahreskonzert im kommenden Jahr ein.

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